+ + + 100 Meter Zukunft in der Hallo München + + +

100 Meter Zukunft?

Das Projekt 100 Meter Zukunft ist der Versuch eine neue Wirklichkeit im Straßenraum zu schaffen. Mithilfe von gebauten und digitalen Interventionen wird den Besucher*Innen eine Alternativrealität präsentiert. Ziel ist es, auf Grundlage eines im Vorfeld entwickelten Konzeptes, die positive Zukunftsvorstellung einer flächengerechten Stadt erlebbar zu machen und im Diskurs mit den Bewohnern vor Ort zu evaluieren bzw. weiterzuentwickeln.

Da wir den Wettbewerb »Gestalte deine Stadt« gewonnen haben, freuen wir uns über die Unterstützung durch Green City e.V.. Darüber hinaus sind wir offen für weitere Kooperationen. Momentan evaluieren wir, wie wir unsere Kräfte in der Simulation und darüber hinaus bündeln können. Bei Interesse zur Kontaktaufnahme oder Kooperation, zögere nicht uns zu kontaktieren.

Klicke hier zum Download der Veranstaltungsskizze.

Die Simulation möchten wir nutzen, um mit den Menschen vor Ort in der Schwanthalerstraße über Ideen der Stadtverbesserung zu diskutieren und in einem co-kreativen Prozess weiterzuentwickeln. Wichtiger Bestandteil unseres Entwurfs ist die Umgestaltung des Straßenraums in drei Zonen, die nicht primär dem Verkehr unterliegen, sondern soziale und ökologische Aspekte des öffentlichen Raums fokussieren. Die neue Straßenaufteilung möchten wir mit temporärer Asphaltfarbe kenntlich machen und das neue Raumgefühl mithilfe von sogenannten Pop-up-Bäumen (Licht-Kunst-Installation) simulieren.

Ein wichtiger Bestandteil des Aktionstages ist der sogenannte Stammtisch (mobiles Parklet), der als Ort der Kommunikation dienen soll. Neben den baulichen Interventionen werden unsere Ideen zu einem neuen Stadtraum digital unterstützt. Unser Projektfilm soll an eine Haus- bzw. Leinwand projiziert und unsere Visualisierungen in Form von Augmented Reality (Bestandteil des jetzigen Semesterprojekts am Lehrstuhl für Architekturinformatik der TU München) gezeigt werden.

Neben dem informativen Part des Tages ist es uns besonders wichtig mit den Besuchern in Interaktion zu treten. Entsprechend des Leitsatzes „Denk die Straße neu“ widmen wir hierfür die Straße in eine Pinnwand um. Mit spielerischen Grafiken und Fragen möchten wir die Besucher auffordern, mit uns in den Dialog zu treten. Die gesammelten Stimmen möchten wir sowohl digital als auch analog aufbereiten, bündeln und für die Öffentlichkeit sowie Politik zur Verfügung stellen. Gleichzeitig werden wir die Ergebnisse für unseren weiteren Umgang mit der Schwanthalerstraße nutzen.

Der Zeitplan der Intervention.

Um in die Quartiersentwicklung einwirken zu können, entwickelte das Referat für Stadtverbesserung das Konzept einer Alternativrealität. In diesem interventionistischen Prozess wird die Realität nicht nur durch Aktionen in Frage gestellt, sondern eine konkrete Gegenwelt postuliert. Diese Vision kann als konkretes Bild mit dem Status Quo diskutiert werden, um so nicht nur die Alternativrealität anzureichern sondern gleichzeitig die Realität prozessual anzugleichen. Dieser dialogische Prozess entsteht durch Augmentation, indem die verschiedenen Realitäten überlagert werden.

Veränderung der Realität durch Simulation von Alternativ

Pressebeiträge
»Vision für das südliche Bahnhofsviertel, 100 Meter Zukunft: Studenten wollen Schwanthalerstraße zu autofreier Zone erklären.«
08.07.2020 in der Hallo München

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